Baumwolle Plantage Rohstoffe

Baumwolle

Was ist Baumwolle?

Baumwolle ist eine Pflanzenfaser.

Sie kommt weder vom Baum noch hat etwas mit Wolle (vom Schaf, Keratinfaser) zu tun. Baumwolle ist eine Pflanzenfaser also pflanzlichen Ursprungs. Wenn die Knospen (Kapseln) aufspringen erscheinen die Baumwollsamenfasern. Es sind die Samenhaare der Baumwollpflanze (Gosypium, welche zur Familie der Malvengewächse gehört. Sie kann wie früher üblich von Hand gepflückt oder industriell geertet und maschinell weiterverarbeitet werden. Schauen Sie sich unsere Baumwolldecken an.

Farben: weiss, weiss-braun und auch grün

Die Haupterzeugerländer der Reihenfolge nach:
China
Indien
Vereinigte Staaten (vor allem die Südstaaten- Kalifornien, Texas, Mississippi
Pakistan

Mit einer heutigen weltweiten Produktion von ca. 26 Mio Tonnen/Jahr werden ca. 47 % aller
textilen Produkte hergestellt. Weitere ca. 47 % werden aus synthetischen Materialien hergestellt.

Bio Baumwolle
Es gibt auch Bio Baumwolle (derzeit ca. 1 %) wie Organic Cotton oder kBA Baumwolle mit besserer Ökobilanz und geringer Schadstoffbelastung für Mensch und Umwelt. Hier finden Sie unser Sommer Bett in kbA Baumwolle

Der Anteil an Bio Qualität beträgt weltweit nur ca. 1 %. Für das Sommer-Baumwollbett von Ritter-Decken verwenden wir Baumwolle aus kbA (kontrolliert biologischem Anbau). Zusätzlich ist es beim Bremer Umweltinstitut aus Schadstoffe getestet.

Feinheit ca. 3-5 Mikron
Länge: 2,5-4 cm
Preis: ca. 1,80 Euro/kg (normale Qualität)

Geschichtlich
Die Baumwolle wurde bereits vor ca. 3000 Jahren v. Chr. in Indien zu Textilien verarbeitet. Vor 2000 v. Chr. erreichte die Baumwolle Mesopotamien, Ägypten und später Europa. In Afrika kamen Sie in Wäldern und Grassavannen vor. In Südamerika finden sich auch in den Anden bereits ab 3000 v. Christus Baumwolltextilien. Damals war Baumwolle ein Luxusgut das teuer gehandelt wurde.

Qualitativ wird die Baumwolle primär nach Ihrer Stapellänge beurteilt. Weitere Kriterien sind Geruch, Farbe, Provenienz und Reinheit und wie sie heute geerntet und kultiviert werden.

Ursprünglich als Luxusfaser geschätzt, steht Sie heute durch maschinelle Ernte und Weiterverarbeitung, in ausreichender Menge relativ preiswert zur Verfügung.

Einsatzgebiete: Hemden, Handtücher, Tischdecken, Jeans, Bettwäsche, Decken

Vorteile von Baumwolle:
weich, sehr fein, Feuchtigkeitsaufnahme 8 %, haltbar, hautsympathisch, gute Festigkeit und Haltbarkeit, gute Resistenz gegenüber Laugen, gute Waschbarkeit und Festigkeit im nassen Zustand. Großes Angebot. Preiswert. Kann mit Behandlung von Natronlauge knitterarme Eigenschaften, oder durch Kalandern (Pressen) und dichte Webung oder Applikation faserdichte Eigenschaften wie z.B bei. Steppdecken erzielt werden.

Nachteile von Baumwolle:
anfällig gegen Mikroben, geringe Bauchkraft, weniger resistent gegenüber Säuren. 70 % der Baumwolle stammt aus genmodifizierter Baumwolle, welche bei Monokulturen mit Pestiziden, Herbiziden und und auch mit Glyphosat behandelt werden. Samen (patentrechtlich geschützt) muss von den Bauern bzw. Farmen jedes Jahr neu gekauft werden, was z. Teil für die Farmer und Bauer ein höheres finanzielles Risiko darstellt. Eher schlechtere Umweltbilanz bei Monokulturen, weil die Folgekosten und Risiken bzgl. Mensch und Natur auf die Allgemeinheit umgelegt wird.