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Yak (Wildrind)

Jahrelang als Kaschmirersatz der Steppdeckenindustrie verschrien, darf es heute seinen wahren Namen nennen. Ritter Decken waren die Ersten, die das feine Yakhaar zu Decken verarbeitet haben und vor mehreren Jahren in den Markt eingeführt haben.

Ursprung: Mongolei, Tibet

Weltaufkommen
ca. 150000 kg

Das Yak lebt mit den Nomaden in der Mongolei und in den Hochländern von Tibet in Höhen von 3500-5000 m Höhe (und Nordwest-Kansas). Es wird dort als Lasttier verwendet und bewegt sich trotz seiner imposanten Erscheinung auch auf schmalen Bergpfaden ertaunlich geschickt. Aus der Milch des Yaks wird auch Butter erzeugt. Die oft ranzige Yakbutter wird in Tibet als Leckerchen und Energielieferant obligatorisch als Zusatz mit in den schwarzen Tee gegeben und schwimmt als Fettauge obenauf.
Der Dung des Yaktieres wird im getrockneten Zustand auch als Brennmaterial genutzt.

Das feine Unterhaar des Yaks wird bei uns zu Decken verarbeitet.
Es hat eine Feinheit von ca. 19 Mikron.

Länge: 28-35 mm (längere Qualitäten sind nur sehr schwer zu bekommen und gelangen wohl als Kaschmir in den Handel)
Feinheit: 19-23 Mikron
Farbe: dunkelbraun

Bei entsprechendem know how bekommt man eine unverwechselbar feine Deckenqualität mit typisch dunkelbraunem Farbton.

Preis: derzeit ca. 34-38 Euro/kg für feine und ausreichend lange Qualitäten (ungesponnen). Abhängig vom Euro/Dollarkurs.

Enthaartes Yakhaar ist dem iranischen und afghanischen Kaschmir zum Verwechseln ähnlich und wurde entsprechend eingesetzt.

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